“When Cities Fly” bei MiniFilmclub Projekt

MiniFilmclub bundesweit

Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum startete 2018 – gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und mit einer erneuten Förderung der Robert Bosch Stiftung – ein Modellprojekt, um die gewonnene Expertise in der Gestaltung kultureller Teilhabe bundesweit zu teilen. In Kooperation mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst in Berlin, dem Filmmuseum Potsdam und deren Kita-Partnern EKT „Regenbogen-Kidz“ Berlin sowie der AWO-Kita „Kinderhafen“ Potsdam entstanden neue ergänzende Formate. Ein Pilotprojekt zum Transfer an andere bundesweite Kinos und Kitas wurde entwickelt und gemeinsam mit dem Lichtburg Filmpalast Oberhausen, dem Kino Endstation Bochum und dem Filmhaus Nürnberg und ihren Partner-Kitas erprobt.

 

 

Autorin: Stefanie Schlüter
© DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, 2020

Tanz aus Farben und Spiel mit Steinen: Experimentalfilme für die ganz Kleinen

Brauchen Kinder im Vorschulalter, wenn sie Filme sehen, Identifikationsfiguren und eine an einer Erzählung orientierte Geschichte? Oder sind sie auch offen für abstrakte Filme? Was passiert, wenn man ihnen Len Lyes experimentellen Animationsfilm RAINBOW DANCE (GB 1936), Norman McLarens BEGONE DULL CARE (Trübsal Ade, CA 1949) oder Jan Švankmajers HRA S KAMENY (Spiel mit Steinen, AT 1965) vorführt?

Diesen Fragen widmet sich der MiniFilmclub im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren erkunden an acht Terminen die Dauerausstellung zur Vor- und Frühgeschichte des Films und sehen im Kino kurze Avantgarde-, Kunst- und Experimentalfilme aus der eigens für den MiniFilmclub entwickelten Filmedition. Diese geht im Anschluss an die Termine im Museum an die Kindertagesstätten und findet dort neben den Bilderbüchern ihren gleichberechtigten Platz, um bei jeder Gelegenheit hervorgezogen und weiter genutzt zu werden.

 

 

Mehr Info:
https://www.dff.film/bildung/modellprojekte/minifilmclub/

English:
https://www.dff.film/en/education/projects/minifilmclub/

 

A screening of three children films “Let’s Camera”, “Colors Maker” and “When Cities Fly” in Cinema Arsenal Berlin on January the 21st

in Arsenal Cinema/ theme: big cinema, small cinema #17 – far and close.

on 21.01.2018 Together with Films by Ute Aurand (Germany), Jeannette Muñoz (Chile) and Marie Menken(USA). A screening of 3 out of 7 experimental short films for children which I did as a part of the Goethe Institutes Project ” The Missing Movies”.
http://www.arsenal-berlin.de/kalender/tagesansicht/calendar/2018/january/21.html

Best short movie award for Wada’ at Carbonia Film Festival

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Best short movie award Wada’ (Germania, 2015, 28’)
Within the following reasons:
This movie has been able to infuse a sense of expectation and doubt, denoting the emotivity of the characters through the wise use of non verbal language and the refined narrative style describing in a delicate and discreet manner the violent and devastating effects of the war.

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http://www.carboniafilmfest.org/en/12-edizione-2016/96-awards.html

Transnationale Räume erzählen:

Transnationales Lernen
https://dffb-archiv.de/editorial/transnationales-lernen

von Madeleine Bernstorff

[…]
Khaled Mzehr kam 2013 an die dffb. Sein Grundkursfilm, das Spielfilmdebut WADA (2014), handelt von dem Familienvater Ibrahim in Berlin, einem Instrumentenbauer, der versucht, Kontakt zu seinem im syrischen Bürgerkrieg verschollenen Bruder herzustellen. Der Film erzählt einen Tag lang den komplizierten Entscheidungsprozess dieses Mannes, nach Syrien zu reisen und dort weiterzusuchen. Er spricht mit einem muslimischen Bestatter in Berlin und sieht bei einer Leichenwaschung zu. Die Wahl von Laienschauspielern, die ihre Erfahrungen (und damit die der syrischen Exilgemeinschaften) in die Inszenierung miteinbringen, und ein Inszenierungsstil, der auf ein körperlich eloquentes Spiel der Andeutungen, Gesten und Haltungen eher vertraut als auf Dialogschwere, erweist sich in Mzhers Film als extrem produktiv und bewegend. Die dokumentarisch gesetzten Drehorte – hier ist es Berlin-Neukölln – erzählen präzise und unaufgeregt von den transnationalen Infrastrukturen der Exilgemeinschaften. Fabian Tietke bemerkt zur Welturaufführung bei den Kurzfilmtagen Oberhausen über Ahmad Farajs Interpretation seiner Rolle und die Schauspielerführung des Regisseurs: „Wie er da so geht, wirkt es, als würde sich die Wand von Geräuschen vor ihm teilen und hinter ihm wieder schließen. […] In Mzhers Film war die umgebende Wirklichkeit schon da, bevor sich die Handlung in ihr ereignete – und sie wird bleiben, nachdem Ibrahim nach Syrien gefahren ist. Seine Wirklichkeit ist sie schon jetzt nicht mehr, auch wenn er sich vorläufig noch durch sie hindurch bewegen muss.

[…]

Best Cinematography award for WADA’ in the 35. International Munich Filmschool festival.

WADA’ (PREDICTION)
by Khaled Mzher
Cinematography: Alexander Haßkerl
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, Germany

The Jury:
Cinematography is much more powerful when it doesn’t set out to be a quest for perfection – or just an illustration of the script. Images can lead us to places that can’t be reached by words. In WADA’, the character lacks words to express his feelings, so the cinematographer has chosen sensitively to let us enter in those moments of life with shots that do not force emotions on us but allow them time to arise. It’s Berlin today but from a perspective never seen before. In every frame we perceive visually that the Berlin of the protagonist is haunted by Syria, by both its beauty and its violence.

Die Festival-Jury:
Kameraarbeit ist noch kraftvoller, wenn sie nicht nach Perfektion strebt oder nur zur Illustration des Drehbuchs dient. Bilder können uns an Orte führen, die Worte nicht erreichen. In WADA‘ fehlen dem Protagonisten die Worte, um seine Gefühle auszudrücken. Also nähert sich der Kameramann diesen Momenten mit feinfühligen Aufnahmen, die Emotionen nicht erzwingen, sondern ihnen Zeit geben, sich zu entwickeln. Er zeigt das heutige Berlin, aber aus einer bisher unbekannten Perspektive. Durch jedes Bild fühlt man, dass Berlin, wie die Hauptfigur, von der Schönheit und Gewalt Syriens verfolgt werden.

https://www.filmschoolfest-munich.de/en/festival/preise-und-preistraeger/

 

Wada’ in the press:

Kultur West:
Kurzfilmtage Oberhausen”, Andreas Wilink

http://www.kulturwest.de/architektur/detailseite/artikel/kurzfilmtage-oberhausen/


der Freitag:
Die Oberfläche der Narration”, Fabian Tietke

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/oberhausen?utm_content=buffer88a8f&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

“Hinter Salzgittern”, Fabian Tietke
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/hinter-salzgittern


taz:
“Selbstgemachte Träume”, Silvia Hallensleben

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2015%2F05%2F07%2Fa0143


Ny Tid:
“Oberhausen – møtestedet for de uvisse”, Endre Eidsaa Larsen

http://www.nytid.no/oberhausen-motestedet-for-de-uvisse/

WADA’ screenings in the 61. International Short Film Festival Oberhausen May 2015.

INTERNATIONAL COMPETITION
Friday, 1 May, 12.30 h, Lichtburg Filmpalast/Lichtburg

Discussion: Friday, 1 May, 14.00 Uhr, Festival Space

Repetition: Friday, 1 May, 22.30 h, Lichtburg Filmpalast/Gloria
GERMAN COMPETITION:

Saturday, 2 May, 12.30 h, Lichtburg Filmpalast/Lichtburg

Discussion: Saturday, 2 May, 14.00 h, Festival Space
61. International Short Film Festival Oberhausen
festival Program as PDF