A screening of three children films “Let’s Camera”, “Color Maker” and “When Cities Fly” in Cinema Arsenal in Berlin on January the 21st

in Arsenal Cinema/ theme: big cinema, small cinema #17 – far and close.

on 21.01.2018 Together with Films by Ute Aurand (Germany), Jeannette Muñoz (Chile) and Marie Menken(USA). A screening of 3 out of 7 experimental short films for children which I did as a part of the Goethe Institute Project ” The Missing Movies”.
http://www.arsenal-berlin.de/kalender/tagesansicht/calendar/2018/january/21.html

Best short movie award for Wada’ at Carbonia Film Festival

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Best short movie award
Wada’ Khaled Mzher (Germania, 2015, 28’)
Within the following reasons:
This movie has been able to infuse a sense of expectation and doubt, denoting the emotivity of the characters through the wise use of non verbal language and the refined narrative style describing in a delicate and discreet manner the violent and devastating effects of the war.

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http://www.carboniafilmfest.org/en/12-edizione-2016/96-awards.html

Transnationale Räume erzählen:

Transnationales Lernen
https://dffb-archiv.de/editorial/transnationales-lernen

von Madeleine Bernstorff

[…]
Khaled Mzehr kam 2013 an die dffb. Sein Grundkursfilm, das Spielfilmdebut WADA (2014), handelt von dem Familienvater Ibrahim in Berlin, einem Instrumentenbauer, der versucht, Kontakt zu seinem im syrischen Bürgerkrieg verschollenen Bruder herzustellen. Der Film erzählt einen Tag lang den komplizierten Entscheidungsprozess dieses Mannes, nach Syrien zu reisen und dort weiterzusuchen. Er spricht mit einem muslimischen Bestatter in Berlin und sieht bei einer Leichenwaschung zu. Die Wahl von Laienschauspielern, die ihre Erfahrungen (und damit die der syrischen Exilgemeinschaften) in die Inszenierung miteinbringen, und ein Inszenierungsstil, der auf ein körperlich eloquentes Spiel der Andeutungen, Gesten und Haltungen eher vertraut als auf Dialogschwere, erweist sich in Mzhers Film als extrem produktiv und bewegend. Die dokumentarisch gesetzten Drehorte – hier ist es Berlin-Neukölln – erzählen präzise und unaufgeregt von den transnationalen Infrastrukturen der Exilgemeinschaften. Fabian Tietke bemerkt zur Welturaufführung bei den Kurzfilmtagen Oberhausen über Ahmad Farajs Interpretation seiner Rolle und die Schauspielerführung des Regisseurs: „Wie er da so geht, wirkt es, als würde sich die Wand von Geräuschen vor ihm teilen und hinter ihm wieder schließen. […] In Mzhers Film war die umgebende Wirklichkeit schon da, bevor sich die Handlung in ihr ereignete – und sie wird bleiben, nachdem Ibrahim nach Syrien gefahren ist. Seine Wirklichkeit ist sie schon jetzt nicht mehr, auch wenn er sich vorläufig noch durch sie hindurch bewegen muss.

[…]

Best Cinematography award for WADA’ in the 35. International Munich Filmschool festival.

WADA’ (PREDICTION)
by Khaled Mzher
Cinematography: Alexander Haßkerl
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, Germany

The Jury:
Cinematography is much more powerful when it doesn’t set out to be a quest for perfection – or just an illustration of the script. Images can lead us to places that can’t be reached by words. In WADA’, the character lacks words to express his feelings, so the cinematographer has chosen sensitively to let us enter in those moments of life with shots that do not force emotions on us but allow them time to arise. It’s Berlin today but from a perspective never seen before. In every frame we perceive visually that the Berlin of the protagonist is haunted by Syria, by both its beauty and its violence.

Die Festival-Jury:
Kameraarbeit ist noch kraftvoller, wenn sie nicht nach Perfektion strebt oder nur zur Illustration des Drehbuchs dient. Bilder können uns an Orte führen, die Worte nicht erreichen. In WADA‘ fehlen dem Protagonisten die Worte, um seine Gefühle auszudrücken. Also nähert sich der Kameramann diesen Momenten mit feinfühligen Aufnahmen, die Emotionen nicht erzwingen, sondern ihnen Zeit geben, sich zu entwickeln. Er zeigt das heutige Berlin, aber aus einer bisher unbekannten Perspektive. Durch jedes Bild fühlt man, dass Berlin, wie die Hauptfigur, von der Schönheit und Gewalt Syriens verfolgt werden.

https://www.filmschoolfest-munich.de/en/festival/preise-und-preistraeger/